Tagesgeldzinsen Vergleich

In unserem Tagesgeldvergleich finden Sie die stärksten Angebote für Tagesgeldzinsen der führenden Direktbanken. In unserem Tagesgeld-Ratgeber können Sie sich über die Vorteile von einer Geldanlage mit Tagesgeld überzeugen. Das Sparen mit Tagesgeldzins hat sich bei den Anlegern in Deutschland zu einer sehr beliebten Form der Geldanlage entwickelt. Tagesgeldzinsen versprechen eine gute Rendite bei hoher Flexibilität und voller Sicherheit. Tagesgeldzins ist variabel, die Zinssätze können jederzeit von Seiten der Bank angepasst werden. Eine genaue Berechnung der Rendite aus dem Tagesgeldzins ist von daher nicht vorweg möglich.

In der Regel sind die Banken jedoch darauf bedacht, die Tagesgeldzinsen konstant hoch zu halten um die Kunden zufrieden zu stellen. Für Neukunden gibt es häufig so genannte Akions-Zinsen, dabei werden dem Kunden für einen bestimmten Zeitraum von z.B. 6 Monaten die Tagesgeldzinsen garantiert. Erst nach Ablauf der Aktion kann der Zinssatz dann wieder angepasst werden. Als klarer Vorteil zeigt sich bei Tagesgeld die hohe Flexibilität.

Tagesgeldzinsen machen flexibel

Anders als bei Festgeld, wo die Rendite in der Regel höhere ist aber die Flexibilität außen vor bleibt, können Anleger jederzeit über das angelegte Geld auf dem Tagesgeldkonto verfügen. Somit ziehen viele Tagesgeldzinsen vor, weil im Fall der Fälle ein finanzieller Engpass nicht zu Problem führen kann. Die Tagesgeldzinsen in Deutschland orientieren sich am Leitzins der europäischen Zentralbank (EZB) und liegen derzeit je nach Bank zwischen 1,00 % und 2,00 % p.a., wobei für diese Angabe nur die höchsten Tagesgeldzinsen der führenden Banken und Direktbanken und verglichen wurden. Vergleich Sie auf den folgenden Seiten die aktuellen Tagesgeldzinsen und informieren Sie sich über Einlagensicherung, Verfügbarkeit und Kontoführung.

Hohe Tagesgeldzinsen gibt es nicht nur auf Tagesgeldkonten sondern teilweise auch in Verbindung mit kostenlosen Girokonten. So bietet die DKB z.B. ein kostenloses Girokonto an, auf dem Guthaben mit 1,05 % p.a. verzinst wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Geld ist auf dem Girokonto verfügbar und trotzdem wird es taggenau verzinst bei monatlicher Zingsgutschrift. Besonderer Vorteil beim DKB Cash Girokonto: Das kostenlose Girokonto beinhaltet ebenfalls gebührenfreie Kreditkarten für den Kontoinhaber und den Partner. Sie finden das DKB Cash der Deutschen Kreditbank in unserem Vergleich für Tagesgeldzins.

FAQs zu Tagesgeld

Tagesgeldzinsen VergleichEine Geldanlage in sichere Anlageformen gehört nicht für risikoaverse Anleger zum guten Ton. Insbesondere Sparer mit geringen Summen ziehen eine sichere Form der Geldanlage vor. Was es genau mit Tagesgeldzinsen auf sich hat und alle wichtigen Eigenschaften von Tagesgeld sollten im Folgenden kurz vorgestellt werden:

Wie hoch ist die Rendite aus Tagesgeldzinsen ?

Bei der Geldanlage gilt: Umso höher das Risiko, desto höher i.d.R. auch die mögliche Rendite. Tagesgeld gehört zu den ganz sicheren Anlageformen mit einer nahezu ausgeschlossenen Möglichkeit von Kapitalverlust. Natürlich liegen Tagesgeldzinsen daher auch eher unter dem Niveau von Renditen aus Fonds oder Aktien – sofern es denn an der Börse nach vorne geht. Spätestens seit 2009 wissen viele Anleger, das es auch dramatisch nach unten gehen kann. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, ist mit Tagesgeldzinsen oder Festgeldzinsen bestens bedient. Keineswegs gehört das Sparen mit Tagesgeld zu den ertragsschwachen Möglichkeiten, viele Bürger haben immer noch hohe Summen auf Sparbüchern oder Girokonten liegen und erhalten keine Zinsen bzw. weniger als 1 % pro Jahr. Zusammenfassend lässt sich sagen, Tagesgeld stellt eine wichtige Komponente im Portfolio eines jeden Anlegers dar, egal ob eher spekulativ oder sicher orientiert ist. Einen festen Bestandteil des Vermögens auf einem Tagesgeldkonto zu haben bringt Sicherheit für etwaige kurzfristige finanzielle Engpässe oder sonstige Ereignisse. Wer alles auf Aktien setzt, möchte bei fallenden Kursen eventuell nicht verkaufen und kommt somit nicht an Liquidität. Sollte das komplette Vermögen in Festgeld investiert sein, hat der Anleger entweder die vertraglich vereinbarte Anlagedauer abzuwarten oder aber hohe Strafzinsen zu zahlen für eine vorzeitige Verfügung. Tagesgeld ist täglich verfügbar, gut verzinst und sehr sicher. Viel mehr Argumente zählen häufig nicht.

Können Kosten für ein Tagesgeldkonto anfallen?

Grundsätzlich ist das nicht der Fall. Sowohl die Kontoeröffnung als auch die Kontoführung ist dauerhaft kostenlos. Es würde auch keinen Sinn machen, eine Gebühr seitens der Bank zu verlangen. Die Bank ist schließlich auf die Einlagen der Kunden auf dem Tagesgeldkonto angewiesen und zahlt dafür Zinsen. Ist es durchaus auch möglich, verschiedene Tagesgeldkonten zu eröffnen und so von schwankenden Tagesgeldzinsen bei den Banken zu profitieren. Sicherlich mag es den ein oder anderen Fall geben, wo Gebühren anfallen. Dies könnte z.B. eine Zweitausfertigung der Zinsbescheinidung oder eine Rücklastschrift sein, für die Gebühren anfallen. Grundsätzlich gilt aber: Das Sparen mit Tagesgeld ist gebührenfrei.

Muss ich Steuern auf Tagesgeldzinsen zahlen?

Ja, wie für jeden anderen Ertrag aus Geldvermögen auch, müssen Zinsen aus Tagesgeld versteuert werden. Die 2009 eingeführte Abgeltungsteuer liegt bei 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5%) und fällt sofort bei Zinsgutschrift durch die Bank an. Wer also beispielsweise 100 Euro Zinsertrag durch Tagesgeldzinsen erwirtschaftet hat, würde zum Stichtag der Zinsausschüttung automatisch 25% (plus SoliZ) abgezogen bekommen. Die Bank führt die Steuern direkt an das Finanzamt ab und eine Angabe in der Steuererklärung ist nicht weiter notwendig. Damit kleine Sparer nicht belastet werden, gibt es den so genannten Sparerfreibetrag. Dieser liegt bei 801 Euro pro Person (750 Euro Sparerfreibetrag + 51 Euro Werbungskosten) und kann mit Kapitalerträgen verrechnet werden. Dafür muss der Bank ein so genannter Freistellungsauftrag vorliegen. Dieser wird in der Regel sofort bei Kontoeröffnung mit verschickt und muss nach Bearbeitung an die Bank zurückgeschickt werden. Liegt beispielsweise ein Freistellungsauftrag über 50 Euro vor, wird bis zu der Höhe von 50 Euro keine Abgeltungsteuer abgezohen. Für Zinserträge aus Tagesgeldzinsen darüber hinaus, muss die Bank jedoch die Abgeltungsteuer abziehen und abführen. Freistellungsaufträge können beliebig bei den Banken aufgeteilt und in jeder Höhe gestellt werden. Wer das vergisst, hat nicht automatisch Geld verloren. Die abgeführten Zinsertäge aus den Tagesgeldzinsen können über die Einkommensteuererklärung zurückgeholt werden. Dies geschieht dann natürlich erst einige Monate später.

Welche Alternativen haben ich zu Tagesgeldzinsen?

Eigentlich gibt es kaum sinnvolle Alternativen zu Tagesgeld, wenn man Wert auf die Eigenschaften dieser Anlageform legt (Flexibilität, Sicherheit, Zinsertrag, Kosten). Um es kurz zu machen: Einlagen auf dem Girokonto oder Sparbuch werden deutlich schlechter bis gar nicht verzinst. Als direkt Konkurrenz zu Tagesgeld kann Festgeld gewertet werden. Hier handelt es sich jedoch eigentlich um eine ganz eigene Form der Geldanlage. Festgeld wird für einen festgelegten Zeitraum angelegt und eine Verfügung ist in der Zwischenzeit nicht möglich. Somit liegt ein grundliegender Unterschied zu Tagesgeldzinsen vor. Die Rendite aus Festgeld kann zwar höher sein, der Anleger nimmt jedoch auch einige Einschränkungen in Kauf. In der Praxis empfiehl sich eine Mischung aus Festgeld- und Tagesgeldzinsen. Wer zudem auf die Börse nicht verzichten möchte, kann mit einem Anteil des Vermögens Aktien, Fonds und andere Anlageprodukte kaufen.

Tagesgeld – Eine flexible Anlageform mit hoher Sicherheit

Ein Tagesgeldkonto bietet die Möglichkeit, sein Geld bei sehr hoher Sicherheit zu einem guten Zinssatz inklusive täglicher Verfügbarkeit anzulegen. Auch Kündigungsfristen existieren für Tagesgeldkonten nicht, im Gegensatz zu anderen Anlageformen, wie zum Beispiel Aktienfonds oder Festgeld. Der Kunde kann das Konto jederzeit schließen oder ruhen lassen. Fast jede Bank auf dem internationalen wie deutschen Bankenmarkt bietet ihren Kunden die Möglichkeit, ein solches Konto zu eröffnen. Jeder Kunde kann Tagesgeldkonten bei beliebig vielen Banken eröffnen, die Anlageform unterliegt in diesem Bereich keinerlei rechtlicher oder bankeninterner Restriktionen.

Tagesgeld unterliegt einigen bewährten Prinzipien:

1. Verzinsung

Der Zinssatz für ein Tagesgeldkonto bezieht sich, wie bei nahezu jedem Anlageprodukt, auf den Zeitraum eines Jahres. Die Abkürzung p.a., „per annum“, zeigt dies an. Jedoch ist es den Banken freigestellt, die Zinsen in anderen Intervallen, beispielsweise monatlich, viertel- oder halbjährig, auszuzahlen und viele Kreditinstitute machen davon Gebrauch. Der Vorteil eines kleineren Zahlungsintervalls für den Kunden besteht darin, dass der Zinseszins-Effekt stärker zum Tragen kommt. Zusätzlich steigt seine Liquidität, da er die Zinsen schneller erhält und aufgrund der täglichen Verfügbarkeit dementsprechend auch schneller auf das Geld zugreifen kann.

Ein theoretischer Nachteil besteht darin, dass laut dem Funktionsprinzip von Tagesgeld jede Bank die Möglichkeit hat, die Zinsen für ihre Tagesgeldkonten täglich zu ändern. Der Zinssatz ist also variabel und kann jederzeit nach oben, wie auch nach unten angepasst werden. In der Praxis bieten Banken allerdings meist einen festen Zinssatz auf Tagesgeld für einen gewissen Zeitraum an, oft ein halbes oder ganzes Jahr, um neue Kunden zu akquirieren. Dieser Zins ist vertraglich vereinbart und kann dementsprechend im Vertragszeitraum nicht verändert werden.

Auch sind die Banken daran interessiert, die Zinsen mittel- bis langfristig stabil zu halten, damit die gewonnenen Kunden nicht innerhalb kurzer Zeit wieder zu anderen Banken wechseln. Es konnte in empirischen Untersuchungen gezeigt werden, dass kurzfristige Zinssenkungen beim Tagesgeld einer einzelnen Bank sehr schnell dazu führten, dass die Bank einen erheblichen Anteil ihrer Anleger an die Konkurrenz verlor. Dies demonstriert die starke Marktmacht der Kunden in diesem Anlagebereich, es entstehen für sie keine Wechselkosten und sie erhalten de facto ganzjährig gute Einstiegsangebote anderer Banken. Die Verzinsung für ein Tagesgeldkonto ist immer höher als für Sparbücher und Girokonten.

Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Einerseits sind es Innovationen wie die Online-Kontoführung, die die Kosten für die Kreditinstitute stark reduzieren. Andererseits das offensive Marketing der Banken, die stets versuchen neue Kunden zu gewinnen, um ihnen auch andere Anlageprodukte wie Fonds und Wertpapiere anzubieten, von denen die Bank stärker profitiert. Der langfristige Zinssatz orientiert sich am Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB). Fazit: Tagesgeldkonten bieten eine hohe Verzinsung die sich im Vergleich zu Girokonten und Sparbüchern immer lohnt. Zinssätze sollten in einem Tagesgeld Vergleich vergleichen werden.

2. Gebührenfreiheit

In der Regel sind Tagesgeldkonten kostenfrei, es fallen keinerlei Kontoführungsgebühren an. Gebühren können nur selten für gewisse Aktivitäten in Zusammenhang mit einem Tagesgeldkonto anfallen. Beispielsweise würde eine Bank Gebühren nehmen, wenn ein Lastschrifteinzug zu Gunsten des Tagesgeldkontos auf dem Girokonto nicht eingelöst wird. Dabei handelt es sich aber um außergewöhnliche Gebühren, da sowas normalerweise nicht vorkommen sollte. Die reine Kontoführung und die Ausführung von Transaktionen ist grundsätzlich kostenlos. Auch hier führte der technologische Fortschritt der letzten Jahre zu mehr Transparenz für die Kunden.

Andere Anlageformen wie Girokonten sind oft nur für bestimmte Personengruppen, z.B. Schüler und Studenten, gebührenfrei. Beim Tagesgeld gilt dies für alle Privatkunden. Auch eine Mindesteinlage wird nie gefordert. Fazit: In Punkto Gebühren ist ein Tagesgeldkonto fast jeder anderen Anlageform überlegen.

3. Online Kontoführung

Im Vordergrund steht die technologische Entwicklung, insbesondere das Internet. Den Banken ist es nun möglich, ein Konto ausschließlich online zur Verfügung zu stellen. Eine Kontoführung per Brief, Telefon oder durch Filialbesuch wird dabei ausgeschlossen, wodurch für alle Beteiligten große Vorteile entstehen. Die Bank profitiert vom technologischen Fortschritt, indem sie weniger Filialen zur Verfügung stellen muss, was bedeutet, dass riesige Kostenblöcke wie Filialmiete/-bau, Schalterpersonal, Parkflächen etc. entweder stark reduziert werden, oder gar komplett entfallen. Dies ist bei sogenannten „Direktbanken“ der Fall, die jegliche Form der Kontoführung ausschließlich online bzw. per Telefon/Fax anbieten. Der Kunde profitiert davon, indem für ihn der Gang zur Filiale entfällt, vor allem jedoch durch einen weit höheren Tagesgeldzins bzw. allgemein bessere Konditionen.

Er bekommt bessere Tagesgeldzinsen bei einer hohen Sicherheit bis zur Einlagensicherungsgrenze der jeweiligen Bank. Siehe Punkt 5. Der Markt für Direktbanken und online geführte Konten ist seit der rasanten Verbreitung des Internets in den letzten 15 Jahren durchgängig stark gewachsen und zeigt in der aktuellen Finanzkrise eine besondere Stabilität, da keinerlei direkte Verbindung zwischen den Tagesgeldkonten und der Börse besteht. Fazit: Ein Tagesgeldkonto ausschließlich online zu führen ist sehr empfehlenswert, bietet der Bank und dem Kunden Vorteile und stellt die Basis für eine gute Verzinsung dar.

4. Tägliche Verfügbarkeit

Das auf einem Tagesgeldkonto angelegte Geld ist, wie der Name es nahe legt, täglich verfügbar. Bei der Eröffnung des jeweiligen Kontos, legt der Kunde in der Regel ein sogenanntes „Referenzkonto“, meist ein Girokonto, fest, auf dieses kann er das Geld ausgehend vom Tagesgeldkonto jederzeit transferieren und es dort wie üblich für Überweisungen, Barauszahlungen etc. nutzen. Der Geldtransfer nimmt die übliche Zeit für eine Überweisung in Anspruch, laut einer EU-Gesetzesneuerung darf diese in Kürze keine 2 Werktage mehr überschreiten, es ist sogar geplant, diese Frist auf einen Werktag zu verkürzen, sehr zur Freude der Verbraucher.

Manche Kreditinstitute bieten auch eine Bankkarte zum Tagesgeldkonto an, mit der das Geld direkt am Automaten abgehoben werden kann. Lediglich eine direkte Bezahlung, wie bei EC-Karten oder VISA-Karten, wird ausgeschlossen. Fazit: Die Verfügbarkeit des Geldes steht derjenigen anderer Anlageprodukte wie Sparbücher und Girokonten in nichts nach, der Kunde profitiert von einer hohen Liquidität. Einziges Manko: Das Konto kann in der Regel nicht für Überweisungen oder Kartenzahlungen genutzt werden.

5. Sicherheit

Gerade in Zeiten der aktuellen Finanzkrise rückt die Sicherheit der Anlageprodukte immer mehr in den Fokus von Öffentlichkeit, Politik und der gesamten Wirtschaft. Egal ob der Kunde sein Geld für Tagesgeldkonten oder andere mündelsichere Anlageformen zur Verfügung stellt, er möchte sicher sein, dass er es jederzeit verzinst und in voller Höhe auszahlen kann, ohne lange warten zu müssen oder es sogar verlieren zu können. Der Konkurs der US-Investmentbank „Lehman Brothers“ und die bekannten Folgen für die Bankenlandschaft, wie Zwangsverstaatlichungen de facto bankrotter Kreditinstitute weltweit, „bank runs“ wie bei Northern Rock in Großbritannien etc. erregten große Unsicherheit bei den Anlegern.

Beitrag vom Januar 2012, daher stimmen die Zinssätze nicht mehr heute.

Staaten weltweit reagierten darauf mit einer Anhebung der sogenannten Einlagensicherungsgrenze. Am 30. Juni 2009 änderte die Europäische Union die Gesetze zur Einlagensicherung wie folgt ab: Die Einlagensicherungsgrenze in Deutschland beträgt 100% bis zu einem Maximalbetrag von 50.000 €. Dieser Schutz ist die so genannte gesetzliche Einlagensicherung und wird von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken geboten.

Da viele Länder bemüht sind, die inländischen Sparer durch hohe Garantien zu beruhigen, wird diese Sicherung allerdings häufig noch übertroffen. So garantiert zum Beispiel Italien seinen Sparern eine Einlagensicherung auf 100% bis zu 103.000 €, die Niederlande 100% bis zu 100.000 € und in Deutschland ist sie bei vielen Kreditinstituten sogar faktisch unbegrenzt! Deutsche Kunden können von all diesen Angeboten profitieren, da sich ein Wechsel sehr einfach gestaltet, meist reicht eine Online-Anmeldung und eine Identifizierung im PostIdent-Verfahren. Die staatliche Einlagensicherung ist zudem nicht die einzige Form der Risikominimierung für die Kunden. Auch die Banken selbst bieten freiwillig weitergehende Sicherungen an. So gibt es in Deutschland den Einlagensicherungsfonds der jeweiligen Bankverbände, in den alle angeschlossenen Geldhäuser einzahlen. In anderen Ländern existieren ähnliche Institutionen.

Sollten Kunden einen sechsstelligen oder größeren Betrag anlegen wollen, können sie diesen auf mehrere Tagesgeldkonten verteilen um ein Verlustrisiko, selbst bei Konkurs verschiedener Banken, auszuschließen. In unserem Tagesgeldvergleich finden Sie zu allen Banken neben dem aktuellen Tagesgeldzins auch eine Angabe zur Einlagensicherungshöhe. Selbst kleine Direktbanken wie die Netbank garantieren durch die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsverbund pro Kunde einen Betrag bis zu 9,8 Millionen Euro. Das bedeutet für die meisten Anleger quasi einen vollständigen Schutz Ihrer Einlagen.

Fazit: Der Kunde muss sich um seine Einlagen auf Tagesgeldkonten keine Sorgen machen und findet mit Tagesgeld eine sichere Alternative besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

 

Wer sich im Internet über Tagesgeldzins informiert, achtet meistens nur auf den Zinssatz der jeweiligen Banken. Umso höher der Zinssatz, um so besser das Tagesgeldangebot könnte man meinen. Leider ist diese Denkweise nicht immer ganz richtig. Banken locken häufig mit Tagesgeldzins, der gar nicht bedingungslos für die gesamte Einlage auf dem Tagesgeldkonto gilt. Diese Lockangebote der Banken sollen neue Kunden gewinnen mit augenscheinlich guten Konditionen. Am Ende zählt nur die Rendite, die mit dem Tagesgeldzins am Ende des Jahres erzielt wird. Die Rendite kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nach dem ob z.B. die Zinsgutschrift monatlich oder quartalsweise erfolgt oder ob der angebotene Tagesgeldzins für längere Zeit gilt oder nur für 3 oder 6 Monate. Worauf Sie genau achten müssen, wenn Sie Zinsen im Tagesgeldzins Vergleich vergleichen, erläutern wir im Folgenden:

Tagesgeldzinsen für Neukunden

Diese Variante um Neukunden zu locken, ist bei den Banken sehr beliebt. Wenn ein Tagesgeldzins nur für Neukunden gilt, bedeutet dies, das jeder Kunde der bereits bei eben dieser Bank Kunde ist, nicht in den Genuss des Zinssatzes kommt. Dem so genannten Bestandskunden wird fast immer einn Standardzins zugeteilt, welcher deutlich niedriger ist als der Zins für Neukunden. Der Tagesgeldzins für Neukunden ist immer zeitlich befristet und läuft z.B. nach 6 Monaten oder an einem bestimmten Datum aus. Danach ist der Neukunde ebenfalls ein Bestandskunde und kommt nicht mehr in den Genuss des Zinssatzes, den er damals im Vergleich gefunden hat. Da ein Angebot für Neukunden fast nie für mindestens 12 Monate gültig ist, kann der Zinssatz auch nicht verwendet werden, um die Effektiv-Rendite zu berechnen. Beispiel: Die Bank XYZ bietet Neukunden einen Tagesgeldzins in Höhe von 2,00% an, garantiert für 6 Monate nach Kontoeröffnung. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Guthaben mit dem Standardzins in Höhe von 1,00% verzinst. Die effektive Rendite würd 1 Jahr beträgt also nur 1,50 %, dem Durchschnitswert zwischen 2,00% und 1,00%.

Tipp: Tagesgeld-Hopping – Hiermit ist der sofortige Wechsel des Tagesgeldkontos gemeint, wenn der Zinssatz für Neukunden ausgelaufen ist. Da ein Tagesgeldkonto kostenlos ist, ist diese Methode effektiv aber auch etwas aufwändig.

Tagesgeld mit Stufenzins

Der Stufenzins beschreibt einen von der Anlagesumme abhängigen Tagesgeldzins. Der oferrierte Zinssatz gilt dann nur für einen bestimmten Betrag, z.B. bis 10.000 Euro. Jeder Euro über dieser Grenze wird meistens mit einem niedrigeren Satz verzinst. Wer also z.B. 50.000 Euro anlegen möchte, sollte darauf achten, dass der beworbene Zinssatz auch für den gesamten Anlagebetrag gilt. In manchen Fällen wird für höhere Anlagesummen auch ein höherer Tagesgeldzins geboten. Achten Sie darauf, das bei diesem Stufenzins der höhere Zins für den gesamten Betrag gilt und nicht nur für den die Grenze der Stufe übersteigenden Teil der Anlagesumme.

Bonuszinsen für Tagesgeld

Wer einen Sparplan über mehrere Jahre abschließt, bekommt oft Bonuszinsen für die kommende Jahre. Diese Angebote sehen auf den ersten Blick oft gut aus, rentieren sich aber häufig nur mäßig. Wo wird z.B. für da 1 Jahr ein Zins i.H.v. 1,00% angeboten, im 2 Jahr 1,50%, im 3 Jahr 2,00% und im letzten Jahr 2,50%. Diese Zinssteigerungen sehen zuerst einmal gut aus. Häufig wird in den jeweiligen Jahren aber nur der Betrag mit dem höheren Zins verzinst, der in diesem Jahr eingezahlt worden ist. Die Einzahlung aus dem 1 Jahr wird dann im letzten Jahr immer noch mit 1,00% verzinst, während der im letzten Jahr eingezahlte Betrag mit 2,50% verzinst wird. Berechnen Sie die Rendite genau z.B. durch eine Berechnung in Excel und die Addition der Erträge aus allen Jahren.

Tagesgeldzins für Depots

Banken die Depots anbieten, sind besonders interessiert an neuen Kunden. Durch Käufe und Verkäufe von Wertpapieren fallen meistens Gebühren an, an denen die Bank sehr gut verdient. Wer also mit seinem Depot zu einer neuen Bank wechsel, erhält oft erstaunlich gute Zinsen auf Tagesgeld. Dieses Angebot dient aber lediglich dazu, den Kunden dazu zu bewegen, das alte Depot zu kündigen und alle Posten auf das neue Depot zu übertragen. Wer das macht, kann sehr gute Tagesgeldzinsen erhalten. Die Banken Cortal Consors und DAB Bank bieten fast immer Angebote für Depotwechsler an und sind auch in unserem Tagesgeldzins Vergleich vorhanden.

Fazit zum Thema Zinsangebote

Achten Sie in jedem Fall darauf, wie lange das Angebot gültig ist, für welchen Betrag der Tagesgeldzins gilt und wie hoch der Standardzins nach Ablauf der Aktion ist. Wer einen Sparplan über mehrere Jahre abschließt sollte die Rendite entweder selber berechnen oder die Bank nach einer Berechnung der Effektiv-Rendite fragen. Wer ein Angebot für Neukunden wahrnimmt, sollte dazu bereit sein, nach einigen Monaten das Konto wieder zu wechseln. So können immer die aktuell besten Zinsen verdient werden.