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05.02.2012

Sicherheit

5. Sicherheit

Gerade in Zeiten der aktuellen Finanzkrise rückt die Sicherheit der Anlageprodukte immer mehr in den Fokus von Öffentlichkeit, Politik und der gesamten Wirtschaft. Egal ob der Kunde sein Geld für Tagesgeldkonten oder andere mündelsichere Anlageformen zur Verfügung stellt, er möchte sicher sein, dass er es jederzeit verzinst und in voller Höhe auszahlen kann, ohne lange warten zu müssen oder es sogar verlieren zu können.

Der Konkurs der US-Investmentbank „Lehman Brothers“ und die bekannten Folgen für die Bankenlandschaft, wie Zwangsverstaatlichungen de facto bankrotter Kreditinstitute weltweit, „bank runs“ wie bei Northern Rock in Großbritannien etc. erregten große Unsicherheit bei den Anlegern.

Staaten weltweit reagierten darauf mit einer Anhebung der sogenannten Einlagensicherungsgrenze. Am 30. Juni 2009 änderte die Europäische Union die Gesetze zur Einlagensicherung wie folgt ab:

Die Einlagensicherungsgrenze in Deutschland beträgt 100% bis zu einem Maximalbetrag von 50.000 €. Dieser Schutz ist die so genannte gesetzliche Einlagensicherung und wird von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken geboten.

Da viele Länder bemüht sind, die inländischen Sparer durch hohe Garantien zu beruhigen, wird diese Sicherung allerdings häufig noch übertroffen. So garantiert zum Beispiel Italien seinen Sparern eine Einlagensicherung auf 100% bis zu 103.000 €, die Niederlande 100% bis zu 100.000 € und in Deutschland ist sie bei vielen Kreditinstituten sogar faktisch unbegrenzt! Deutsche Kunden können von all diesen Angeboten profitieren, da sich ein Wechsel sehr einfach gestaltet, meist reicht eine Online-Anmeldung und eine Identifizierung im PostIdent-Verfahren. Die staatliche Einlagensicherung ist zudem nicht die einzige Form der Risikominimierung für die Kunden. Auch die Banken selbst bieten freiwillig weitergehende Sicherungen an. So gibt es in Deutschland den Einlagensicherungsfonds der jeweiligen Bankverbände, in den alle angeschlossenen Geldhäuser einzahlen. In anderen Ländern existieren ähnliche Institutionen.

Sollten Kunden einen sechsstelligen oder größeren Betrag anlegen wollen, können sie diesen auf mehrere Tagesgeldkonten verteilen um ein Verlustrisiko, selbst bei Konkurs verschiedener Banken, auszuschließen. In unserem Tagesgeldvergleich finden Sie zu allen Banken neben dem aktuellen Tagesgeldzins auch eine Angabe zur Einlagensicherungshöhe. Selbst kleine Direktbanken wie die Netbank garantieren durch die Mitgliedschaft im Einlagensicherungsverbund pro Kunde einen Betrag bis zu 9,8 Millionen Euro. Das bedeutet für die meisten Anleger quasi einen vollständigen Schutz Ihrer Einlagen.

Fazit: Der Kunde muss sich um seine Einlagen auf Tagesgeldkonten keine Sorgen machen und findet mit Tagesgeld eine sichere Alternative besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

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