4. Tägliche Verfügbarkeit
Das auf einem Tagesgeldkonto angelegte Geld ist, wie der Name es nahe legt, täglich verfügbar. Bei der Eröffnung des jeweiligen Kontos, legt der Kunde in der Regel ein sogenanntes „Referenzkonto“, meist ein Girokonto, fest, auf dieses kann er das Geld ausgehend vom Tagesgeldkonto jederzeit transferieren und es dort wie üblich für Überweisungen, Barauszahlungen etc. nutzen. Der Geldtransfer nimmt die übliche Zeit für eine Überweisung in Anspruch, laut einer EU-Gesetzesneuerung darf diese in Kürze keine 2 Werktage mehr überschreiten, es ist sogar geplant, diese Frist auf einen Werktag zu verkürzen, sehr zur Freude der Verbraucher.
Manche Kreditinstitute bieten auch eine Bankkarte zum Tagesgeldkonto an, mit der das Geld direkt am Automaten abgehoben werden kann. Lediglich eine direkte Bezahlung, wie bei EC-Karten oder VISA-Karten, wird ausgeschlossen.
Fazit: Die Verfügbarkeit des Geldes steht derjenigen anderer Anlageprodukte wie Sparbücher und Girokonten in nichts nach, der Kunde profitiert von einer hohen Liquidität. Einziges Manko: Das Konto kann in der Regel nicht für Überweisungen oder Kartenzahlungen genutzt werden.